Die Farbfragmente, ähnlich wie in einem Kaleidoskop, sind so angeordnet, dass sie imaginäre Landschaften bilden. Der Künstler definiert sich als Kolorist und betrachtet den größten Teil seiner Malerei als Experimente mit Farben. Er glaubt, dass die vereinfachten Formen und Strukturen nur dazu da sind, Farben zu unterstützen, wie es ein Gerüst tun würde.

2016 begann er in einem kleinen Ausstellungsraum mit nur zwei gegenüberliegenden Wänden an einer Nachahmung eines Gemäldes zu arbeiten. „Nichts wird wieder so sein wie es ist“ ist eine Installation, die die sinnlose und sich wiederholende Geste des Malers hinterfragt und gleichzeitig die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht. Später wurde der Prozess zur Diplopia-Serie erweitert, in der zwei sehr ähnliche Gemälde in den Wänden der Galerie nebeneinander ausgestellt wurden. Wiederholung und Dichotomie sind zu einem zentralen Bestandteil seiner künstlerischen Herangehensweise geworden.

Patricio De Santa Coloma lässt sich unter anderem von Henri Matisse, Maurice de Vlaminck, Paul Klee und Per Kirkeby inspirieren

De Santa Coloma wurde 1967 in Buenos Aires geboren.
MA Master of Arts. Londoner Druckschule / Ecole Supérieure de Création Industrielle, Les Ateliers (Paris)